Traumziel Lofoten

An der Nordwestküste Norwegens liegen die Lofoten. Es ist eine Inselgruppe nördlich des Polarkreises. Übersetzt bedeutet der Name “Lofoten“ nämlich “der Luchsfuß“. Die Lofoten bestehen aus zehn Hauptinseln und vielen Kleineren. Besondere Bedeutung haben die Inseln für den Fischfang. Hier wird besonders der Dorsch gefangen, von Januar bis April. Der Skrei, eine Kabeljau- oder Dorschart der besseren Sorte.

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In den Sommermonaten ist der Tourismus das Hauptgeschäft der Lofoten. Der Sommer ist aber leider recht kurz. Überall auf den Inseln sieht man die Gestelle für eine Spezialität der Insel, den Stockfisch. Dieser Trockenfisch ist eine jahrhundertealte Tradition. Schon die Wikinger handelten mit dem an kalter Luft getrockneten Fisch. Heute sind die größten Abnehmer des Trockenfisches Italien und Portugal. Der Fisch verliert bei der Trocknung ca. 70 % seiner ursprünglichen Feuchtigkeit.

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Hier hat man zwar nur ein paar wenige Monate im Sommer Zeit, um die traumhafte Landschaft der Lofoten zu genießen, aber das hat es dann auch wirklich in sich. So viel bizarre Natur kenne ich sonst nur aus Hawaii. Hier hat die Landschaft noch ihren ganz ursprünglichen Charme, da sich nicht all zu viele Touristen hierhin verirren. Es gibt hier verträumte Fischerorte, aber auch Strände fast wie in der Südsee.

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Ich war auf der Insel Vestvagoy und war sofort von der Schönheit der Landschaft begeistert. Bizarre Felsgrate machen die Landschaft einfach unverwechselbar und sind kein zweites Mal so zu finden. Schöne ruhige kleine Hafenstädte, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. An jeder Ecke der Landschaft gibt es etwas zu entdecken. Ein wahres Paradies für Fotografen.

Die wichtigsten und zugleich bekanntesten Inseln sind miteinander durch Tunnel oder Brücken verbunden. Auf einer Fläche von ungefähr 1200 qkm leben auf den Inseln der Lofoten ca. 24.000 Einwohner.

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Ein besonders schöner Ort ist das kleine Dorf Nusfjord. Bis heute hat sich der Ort den Charme, eines einfachen Fischerdorfes, bewahren können und gleicht einem Ritt durch die Geschichte über die Lofoten. Besucher begeben sich durch den Ort an zahlreichen hübschen Gebäuden vorbei, die die Straßen säumen, auf eine Art Reise durch die Geschichte der Fischerei auf den Inseln. Besonders gefallen hat mir hier ein kleiner Kaufmannsladen mit viel Tradition, sehr sehenswert.

Auf der Insel Moskenesoy im Museumsdorf im Ort “A“ befindet sich das Stockfischmuseum “Torrfiskmuseum“ mit viel Geruch für die Nase. Hier im Ort kann man außerdem verschiedene Handwerksbetriebe wie Bäckerei, Schmiede und eine Räucherei besichtigen. Der Ort liegt an einem Naturhafen und die meisten Häuser sind auf Holzstegen gebaut.

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Besonders sehenswert ist der wunderschöne Ramberg-Strand in Flakstad mit seinem schneeweißen Sand und dem türkisblauen Wasser. Er gilt als einer der schönsten Strände von Norwegen. Hier kommt Karibikflair auf, wenn die Temperaturen stimmen 😉 . Auf jeden Fall ist es eine beeindruckende Landschaft.

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Fazit: Wer entweder Glück mit dem Wetter hat oder wem der eine oder andere Regentag nichts ausmacht, der sollte die Lofoten als Reiseziel ins Auge fassen und bei der nächsten Planung berücksichtigen. Mit dem Wetter muss man halt Glück haben, aber auch ein Regentag kann schön sein, wenn man darauf vorbereitet ist. Die wunderschöne Landschaft beeindruckte bisher fast jeden Besucher und zieht diesen in seinen Bann.

Bis bald Euer

Joe

Um das Puzzle mit 48 Teilen zu lösen, einfach auf das Bild „Ramberg Beach Lofoten“ klicken.  

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