Schloss Boitzenburg – Ein romantisches Traumschloss in der Uckermark

Nach meinem letzten Bericht über das verfallende Schloss Dammsmühle, gibt es heute ein gutes Beispiel für den Erhalt von Schlössern im Land Brandenburg. Das Wasserschloss Boitzenburg ist eines der größten Renaissanceschlösser im norddeutschen Raum. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde erstmals 1250 erwähnt. 1528 wurde die einstige Wasserburg durch die Familie von Armin zu einem der prächtigsten Adelssitze in Brandenburg ausgebaut. 1740 wurde es zum Barockschloss ausgebaut. Das Schloss liegt auf einer Halbinsel, die im Jahre 1827 von keinem bekannteren als P.J. Lenne als Landschaftspark nach englischen Stil umgestaltet wurde.

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Das Schloss liegt ca. 80 km nördlich von Berlin in der Uckermark. In der Gegend gibt es viele Wälder und Seen, also landschaftlich eine reizvolle Umgebung, auch um hier mal Urlaub zu machen. Das Schloss ist umgeben von dem Küchenteich und dem großen Karpfenteich.

Nach umfassender Sanierung erstrahlt das heutige Schloss Boitzenburg im Neorenaissance-Stil. In den Sommermonaten werden im Schloss Führungen angeboten, es gibt ein Hotel und gutes Restaurant im Schloss. Sogar Klassenreisen können hierher unternommen werden. Für die Reitfreunde wurde ein einzigartiges Konzept entwickelt und umgesetzt. Es wurde auch als sogenanntes Pony-Schloss hergerichtet und bietet unter anderem auch Reiterferien für Familien mit Kindern an. Im Rahmen von Klassenfahrten werden auf dem Schloss mehrere Projekte bzw. Workshops angeboten.

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Das Sportangebot kann sich hier im Schloss auch sehen lassen. Der Naturpark Uckermärkische Seen mit seiner herrlichen Landschaft und einer Fläche von fast 900 qkm lädt zu Kanufahrten förmlich ein. Ein Naturparadies per Boot erkunden, hier ist es möglich und zwar ab dem schlosseigenen Küchenteich. Natürlich sind hier auch die Wanderrouten bzw. Radtouren zu empfehlen.

Und wer keine Lust mehr auf Sport hat, kann einen Rundflug über das Boitzenburger Land buchen oder macht einen Ausflug nach Templin zur dortigen Kartbahn. Außerdem hat man noch die Möglichkeit im Ort Überreste der alten Klosterruine “Boyceneburg“ zu besichtigen. Sie soll aus der Zeit um 1271 stammen.

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und das ehemalige Kloster hatte Zisterzienser Nonnen gehört. Weiterhin gibt es das Mühlenmuseum “Klostermühle Boitzenburg“ zu besichtigen.

Fazit: Wer mal einen Ausflug zu einem schönen Schloss in traumhafter Natur plant, der hat mit Schloss Boitzenburg genau das richtige Ziel gewählt. Auch für den Urlaub gibt es hier viele Möglichkeiten, bei denen man nichts vermissen wird. Also auf nach Brandenburg in die schöne Uckermark.

Bis bald Euer

Joe

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Welcher Krieg zerstörte das Schloss teilweise ?
Der 2. Weltkrieg
Falsch
Der Dreißigjährige Krieg
Richtig – Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss teilweise zerstört.
Der 1. Weltkrieg
Falsch

http://www.schloss-boitzenburg.de

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