Berlin-Stories: The Knast meets PRIDE ART: Kunst für alle Sinne vom 13. bis zum 18. April 2022

Berlin, 15. März 2022 – Menschen, die bereit sind, für Kunst ins Gefängnis zu gehen, sind genau richtig im The Knast:

Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1906, in dem nach aufwändigen Umbauarbeiten bis Ende des Jahres Schritt für Schritt ein Kulturstandort mit Boutique Hotel und Restaurant eröffnen wird, steht schon jetzt für Toleranz und Vielfalt.

Bereits im April 2022 verwandelt sich das The-Knast-Universum für PRIDE ART in die aufregendste Galerie der Stadt.

„Wir sind froh, PRIDE ART unterstützen zu können“, betont Geschäftsführerin Janina Atmadi, „mit den Künstlern verbindet uns die Idee, sich von Konventionen nicht einschränken zu lassen, und der Mut, jede Art von Individualität auszuleben.“

Damit wird auch im The Knast das prägende Motto #nolimitsnoboundaries etabliert, das Janina Atmadi als Geschäftsführerin bereits im Restaurant theNOname in Mitte fördert. Kennengelernt haben Atmadi und Inhaber des Gebäudes, Dr. Joachim Köhrich, den Künstler Lars Deike, der PRIDE ART initiiert hat, auf einer seiner Ausstellungen.

Dort begeisterten sie sich nicht nur für seine Kunst, sondern auch für sein Engagement. Seither sind sie gute Freunde. Gemeinsam kommen sie nun dem kulturellen Auftrag von The Knast als Kulturstandort nach.

Hier im ehemaligen Frauengefängnis finden sich 47 Zellen und eine eindrucksvolle Lichthofgalerie für Kunst, die keine Tabus kennt. Zur EASTER Berlin präsentiert PRIDE ART vom 13. bis zum 18. April im The Knast die Ausstellung „Kunst satt!“.

Jede Zelle wird einem anderen Künstler gewidmet. Mit der einzigartigen Atmosphäre und Raum für viele, geheime Phantasien bietet The Knast mehr als nur eine Ausstellungsfläche. PRIDE-ART-Begründer Lars Deike, der sich als Künstler für Freiheit und gesellschaftliche Akzeptanz von Minderheiten engagiert und eine große Community aufgebaut hat, meint: „The Knast ist das perfekte Umfeld für PRIDE ART.“

Dabei liegt die Location nicht in einem der typischen Ausgehbezirke, sondern um die Ecke des Botanischen Gartens in Lichterfelde.

„Der Kiez hat Potential“, erklärt Janina Atmadi, „die Anbindung ist sehr gut und der Süden Berlins hat noch den Charme eines Geheimtipps – im Gegensatz zu den trendigen Teilen der Stadt wie Mitte und Co.“ Mit Kultur, Events und Spitzengastronomie hilft The Knast künftig auch, das Tourismuskonzept von „Visit Berlin“ umzusetzen, die Außenbezirke mit attraktiven Angeboten spannender zu gestalten und kulturell zu beleben.

The Knast wird ein Erlebnisort im besten Sinne – in Lichterfelde und für die gesamte Hauptstadt.

Davon hat sich auch schon die Berliner Drag Queen Chantal während eines Shootings mit Ingo Lamb überzeugen können, die nicht nur als Ikone in der queeren Szene gilt, sondern sich auch längst als Fan von PRIDE ART geoutet hat. Sie freut sich nun sehr auf die erste Vernissage im The Knast – anlässlich des größten Leder- und Fetisch-Festivals Europas, der EASTER Berlin.

Während tagsüber bei freiem Eintritt und mit kostenlosen Führungen die einzelnen Werke im Fokus stehen, bringt PRIDE Art abends reizvolle Events in The Knast: Geplant sind ein Live Nude Drawing, ein Live Nude Fotoshooting, „Junk“ – die queere Filmnacht mit Stargast, eine Modenschau mit Trash Berlin und ein Fetisch-Kammerkonzert. Tickets für die Abendveranstaltungen wird es über Gästeliste.net / https://www.facebook.com/prideartberlingalerie/events/ geben.

Ab Mai erhalten dann mehrere Künstler von Pride Art die Möglichkeit, sich Zellen als Atelier und Ausstellungsort zu mieten. PRIDE ART wird The Knast auch in den folgenden Monaten als neuem Stammhaus treu bleiben und das ehemalige Frauengefängnis mit weiteren Ausstellungen und Veranstaltungen bespielen.

 

Copyright: Victor Hensel Coe, Ingo Lamb by Kerstin Riedel

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