Berlin-Stories: The Circus: Die Optimismus-Offensive am Rosenthaler Platz → We will rise and shine again!

The Circus stellt Berlins Zeichen auf Zukunft, mit nachhaltigem Klimasystem, zeitgenössischer Kunst und Designeruniformen für die Mitarbeiter – große Wiedereröffnung im Herbst 2020

 Berlin, 25. August 2020 – Auch am The Circus gehen der Shutdown und die nachfolgenden Maßnahmen natürlich nicht spurlos vorüber. Trotzdem ist es dem Team um Gründer und Mitgesellschafter Andreas Becker wichtig, Optimismus zu verbreiten: durch große Investitionen, durch den aufwändigen Umbau des Hotels, durch Lichtkunst im Hof und mit einem unübersehbaren Banner, das derzeit die The-Circus-Baumaßnahmen am Rosenthaler Platz verdeckt: „We will rise and shine again“, lautet das treibende Motto, das vielleicht einige der 10.000 Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, die täglich die Kreuzung passieren, übernehmen werden. „In nicht zu ferner Zukunft wird die Stadt ihre Energie und Anziehungskraft zurückfinden “, sind sich Becker und sein Team einig.

Im Hotel The Circus selbst wird die glänzende Zukunft handfest vorbereitet. Das neue und innovative Klimasystem im Haus verbindet Lehmdecken und Wasserleitungen, um die Temperatur selbst in den heißen Sommermonaten durch wassergeführte Deckenkühlung klimafreundlich zu gestalten – ohne dabei die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, umweltschädliche Kühlmittel zu verwenden oder exzessiv Primärenergie zu verschwenden. Das einzigartige System von ArgillaTherm ist energiesparend, extrem effizient, eine Wohltat für Allergiker und mit Sicherheit kein Virenverteiler. Nicht sichtbar, aber definitiv spürbar.

Für die Gestaltung des Innenhofs konnte das The Circus-Team einen besonderen Künstler gewinnen: Cedric Le Borgne, der mit seinen illuminierten Skulpturen aus Draht den Betrachtern ein neues Bewusstsein für die Umgebung verschafft. Der gebürtige Franzose ist als Street-Artist auf der ganzen Welt unterwegs, seine Kunst ist universal, poetisch und in jeder Hinsicht befreiend.

Für den neuen Look und die Modernisierung des gesamten Komplexes werden außerdem alle Zimmer renoviert, neu möbliert, mit neuer Technik und einer Vielzahl von überraschenden Details und Ideen versehen. Außerdem wurden die Zimmer auch mit 140 neuen Betten ausgestattet, bei denen der Circus als eines der ersten Hotels auf den Premium-Komfort von Birkenstock Matratzen setzt. Die Architekten Heike König und Stefan Kühlhorn verantworten gemeinsam mit Interior Designerin Sandra Ernst die Renovierungsarbeiten im Hotel. Den Umbau des gastronomischen Bereiches leitet der Architekt Fabian Berthold.

Selbst das Personal wird nach der Krise mit neuen Outfits glänzen: Das nachhaltige Designer-Label Hannes Roether entwirft lässige Uniformen, die mit Naturmaterialien und coolem Understatement den Spirit vom The Circus nach außen tragen.

The Circus investiert in die Neugestaltung des Hauses 3 Millionen Euro. Der Vermieter zeigt sich großzügig und hält The Circus durch Mietfreiheit während des Umbaus den Rücken frei. „Dass wir Glück im Unglück haben, wissen wir sehr zu schätzen“, meint Andreas Becker, der trotz der Aufwertung des Hauses natürlich keine Garantie dafür bekommt, zu welchem Zeitpunkt der Berliner Übernachtungsmarkt wieder zu alter Stärke finden wird. „Wir sind uns sicher, dass Corona nicht das Bedürfnis der Menschen auslöscht zu reisen oder die Neugierde schwächt: We will rise and shine again.“

Dank der Mischung aus Gegen-den-Trend-Handeln und unternehmerischer Weitsicht ist aus dem kleinen Hostel, das Andreas Becker 1997 mit Freunden an der Ecke Reinhardtstraße und „Am Zirkus“ eröffnete, eine international bekannte Marke mit hohen Standards geworden, die unter dem Namen The Circus ein Hostel, ein Boutique-Hotel und ein Apartmenthaus vereint. Der Hotelumbau gilt, zusammen mit der Planung eines Retreats in der Nähe von Rom, als das Finale der gut vierjährigen Phase, in der sich The Circus rundum erneuert hat.

The Circus Hotel bleibt trotz Aufhebung des Shutdowns geschlossen und eröffnet nach der Umbauphase am Rosenthaler Platz im Herbst 2020.

© Florian Kottlewski