Vorkochen mit Köpfchen: Das steckt hinter dem Food Prep-Trend

Wenn die Woche mal wieder stressig wird und Du abends keine Lust mehr hast, lange hinter dem Herd zu stehen, landet schnell mal ein Fertigessen auf dem Teller oder Du besuchst die nächste Imbissbude. Gesund ist das nicht und auf Dauer wird es zudem teuer. Was aber tun, wenn zum Kochen einfach die Zeit fehlt? Das Zauberwort lautet: Food Prep. Mitunter auch Meal Prep genannt, oder auf Deutsch: Vorkochen, und am besten gleich für eine ganze Woche.

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Planung ist die halbe Miete
An jedem Tag in der Woche wartet ein leckeres und gesundes Abendessen auf Dich und auch im Büro ist die Kantine mit Currywurst und Schnitzel ab sofort Geschichte. Hört sich traumhaft an? Dann ist es Zeit, dass Du Dich mit Food Prep beschäftigst. Keine Sorge: die Vorbereitung benötigt wenig Zeit, das Ergebnis ist umso besser. Schritt eins ist die Planung, denn es gilt, einen Essensplan für eine Woche aufzustellen. Die Mahlzeiten müssen nicht akribisch für jeden Tag festgelegt werden. Du kannst immer noch entscheiden, ob Du am Montag Lust auf Hähnchenbrust hast oder lieber auf Lachs.

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Food Prep für Profis
Es folgt Schritt zwei, die Einkaufstour. Als Basis beim Meal Prep werden gerne Beilagen wie Reis, Quinoa, Pasta oder Kartoffeln verwendet. Diese peppst Du mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse auf. Du kannst auch einen leckeren Eintopf daraus zaubern oder einen Auflauf – ganz wonach Dir der Sinn steht. Wichtig ist, dass Du Zutaten verwendest, die sich einfach einfrieren und auftauen lassen. Auf Pilze, Blattsalate, Spinat und Eier solltest Du daher verzichten, denn sie können beim Aufwärmen giftige Stoffe freisetzen. Direkt nach dem Kochen wird das Essen luftdicht verpackt. Dafür eignen sich Glas- oder Kunststoffdosen in praktischen Portionsgrößen.

Die Dosen lagerst Du zunächst im Kühlschrank, später im Gefrierfach. Morgens oder nach Feierabend greifst Du dann einfach nur noch zu dem Essen, wonach Dir gerade der Sinn steht, taust es auf und erwärmst es in der Mikrowelle oder auf dem Herd. Viele Gerichte lassen sich auch kalt genießen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Du viel unterwegs bist.
Warum Food Prep?
Kochen musst Du ohnehin, welchen Vorteil bringt Dir Food Prep also? Die Antwort ist einfach. Du sparst Zeit, denn Du musst nur noch einmal in der Woche einkaufen und Dir nicht für jeden Tag neue Rezepte überlegen. Zudem entfällt am Abend die Zeit am Herd. Du wärmst Dein Essen lediglich auf und kannst schon in den Feierabend starten. Food Prep ist zudem wesentlich günstiger als täglich auswärts zu essen oder auf Fertiggerichte zurückzugreifen. Wenn Du die Zutaten geschickt kombinierst, sparst Du zudem schon beim Einkaufen. Und: Selber kochen ist gesund. Du weißt genau, was Dein Essen enthält – und dass es frei von Konservierungsstoffen, ungesunden Fetten oder Geschmacksverstärkern ist.

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Mit Food Prep hat die Imbissbude ausgedient, auch wenn Du viel unterwegs bist und Dein Job Dir kaum Zeit zum Kochen lässt.

 

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