Monday-Talk: Dating-MHD.

Eigentlich ist die Betitelung MHD im Sinne des heutigen Artikel gar nicht mal so richtig. Genauer gesagt wurde im Gespräch mit einem Bekannten der Begriff MFD von mir dafür geschaffen. Was sich dahinter verbirgt? Nun, ich würde es schlichtweg als Männerlogik in Sachen Dating erklären.

Denn als ich von einem meiner letzten Dates berichtete und dabei flapsiger Weise den Ausdruck „zu schmächtig“ verwendete, kommentierte mein Bekannter prompt:

Der arme Kerl. Und jetzt ist er abgeschrieben?

Ja, denn er war einfach nicht mein Typ. Hierzu wusste mein Bekannter seine ganz eigene Sicht der Dinge zu entgegnen. Denn seiner Auffassung nach, hätten wir ruhig noch einmal Sex haben können, bevor sich unsere Wege entzweien. Ahja.

Aber er war ja nun nicht mein Typ.

Augenscheinlich kein Kriterium für Männer. Vielmehr wurde mir in jenem Gespräch erklärt:

Naja, ich merk schon, was so möglich ist mit einer Frau. Und kann dann recht schnell sagen, wie lange ich ihr gebe bzw. unsere Connection dauern wird.

Wow. Bei meinem Bekannten hat also jede Frau ihr ganz eigenes Verfallsdatum oder wie ich es gern nenne: Ein Mindest-Fickbarkeits-Datum. Kurz MFD. Das erklärt wohl so einiges. Vorallem, was ich meinen Freundinnen demnächst auf die kurze Haltbarkeit ihrer Dates entgegnen werde.

Jeder hat schlichtweg sein ganz eigenes Verfallsdatum. Und nicht jeder ist dabei gleich eine Dosenwurst. Manchmal sind wir eben nur eine Frischmilch.

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