4 Gründe – warum Kalorien zählen nicht der beste Weg ist, um abzunehmen!

Hallo,

viele körperbewusste Menschen zählen täglich ihre Kalorienzufuhr. Das ist grundsätzlich keine schlechte Idee, da das Prinzip des Abnehmens auf einer negativen Kalorienbilanz beruht. Dies kann aber auch schnell zu großem Frust führen.

 

Kalorien sind nicht gleich Kalorien

Beim Zählen der einzelnen Kalorien wird meist komplett außer Acht gelassen, in welcher Form diese Kalorien zu sich genommen werden. Jeder weiß, dass zwei große gemischte Salate gesünder sind als ein großer Burger, obwohl die Menge an Kalorien ähnlich ist. So sollte unbedingt darauf geachtet werden, in welcher Form die Kalorien zu sich geführt werden. Etwas mehr „gesunde Kalorien“ sind sicher besser als etwas weniger der schlechteren Sorte.

Eine zu geringe Kalorienzufuhr kann dem Körper schaden

Eine Kalorienzufuhr, die deutlich dem durchschnittlichen Tagesumsatz, der je nach Alter, Geschlecht, körperlicher Aktivität und Konstitution etwa zwischen 1400 und 1800 Kalorien liegt, unterschreitet, kann zu körperlichen Problemen führen. Zunächst wird der Stoffwechsel gestört, da ihm nicht mehr so viel Energie wie notwendig zur Verfügung steht. Des Weiteren reagiert jeder Körper unterschiedlich darauf. Der Energiemangel kann dazu führen, dass der Körper anfängt die Energie aus den Muskeln zu ziehen, welche daraufhin anfangen zu schrumpfen.

Den Tagesumsatz durch Bewegung erhöhen

Viel besser als das lästige Kalorien zählen, ist es, regelmäßig Sport zu treiben. Durch diese Aktivität steigt der Bedarf an Kalorien und es kann somit viel mehr gegessen werden, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Dabei sind manche Sportarten intensiver als andere. Um dies zu veranschaulichen, kann man die durchschnittliche Kalorienzufuhr verschiedener Profisportler betrachten. Während ein Fußballer zum Beispiel um die 3800 Kalorien am Tag zu sich nimmt, sind dies beim Basketballer schon 6500. Im Extremfall kann die durchschnittliche Kalorienaufnahme auf über 10.000 Kalorien steigen. Dies ist bei olympischen Schwimmern in der Trainingsphase häufig der Fall. So ist darauf zu achten, eine Aktivität zu wählen, bei welcher der ganze Körper bewegt wird. Neben Schwimmen sind Laufen und Radfahren weitere Sportarten mit sehr hohem Kalorienbedarf.

Wenige Kalorien bedeutet nicht gesundes Essen

Wie schon erwähnt ist die einfache Verringerung der täglichen Kalorienzufuhr keine langfristige und gesunde Lösung. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, dass die Nahrung ausgewogen ist. Dabei ist auch das bekannte Verhältnis von Zucker, Fett und Eiweiß zu beachten. Hierbei ist wieder zu beachten, dass wohl eine bestimmte Menge Kalorien aus Eiweißen deutlich günstiger für den Körper ist als die gleiche Menge aus Zucker.

Das Zählen von Kalorien ist nicht die beste Lösung für eine Diät. Zwar ist der Ansatz nicht grundsätzlich verkehrt, er kann aber schlecht für Körper und Geist sein. Viel besser ist es, mehr gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen und dabei gleichzeitig den eigenen Tagesbedarf an Kalorien durch Sport zu steigern. Bei regelmäßiger sportlicher Aktivität ist auch mal ein Eis oder ein Nachtisch drin, ohne sofort auf die Kalorientabelle schauen zu müssen.

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2 Kommentare

  1. Ich selbst habe über Erhöhung des Verbrauchs durch Laufen und damit verbundene Stabilisierungsübungen in diesem Jahr einen Haufen abgenommen. Ich habe auch nicht die Menge des Essens verändert oder gar reduziert, sondern teils bewusster auf die richtige Zusammenstellung geachtet – das funktioniert also. Im Moment funktioniert es sogar besser, als ich das gerne hätte, da all die Veränderungen an Essen und Bewegungsgewohnheiten hinreichend subtil und inzwischen gewohnt und auch für mich passend sind, dass ich sie beibehalten habe und beibehalten will.

    Es funktioniert also auch ganz ohne Kalorien zu zählen, denn ich habe nicht eine Energie-/Nährstoffgehalt-Angabe in diesen neun Monaten seit März diesen Jahres gelesen. Mein Fokus lag woanders – und funktionierte ganz gut.

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