Ihr wollt mal wieder tief durchatmen, loslassen und entspannen? Auszeit im Mühlviertel – Hotel Guglwald

Hallo,

ihr liebt es sportlich und entspannt? Dann ist das schöne Mühlviertel genau das Richtige für euch!

Diesmal sind wir für euch wieder nach Österreich gereist, aber in eine ganz andere Ecke. Das Mühlviertel grenzt im Westen an Bayern, im Norden an Südböhmen und im Osten und Südosten an Niederösterreich. Und direkt an der tschechischen Grenze befindet sich das Hotel Guglwald.

Das Vier Sterne Superior Wellnesshotel Guglwald liegt eingebettet in einer ruhigen und idyllischen Hügellandschaft. In dem familiär geführten Hotel wird ein besonderer Augenmerk auf Entspannung und kulinarische Genüsse gelegt. Kontinuierlich wurde das einstige Gasthaus von Generation zu Generation zu einem Top-Hotel umgebaut und erweitert. Astrid und Alexander Pilsl führen das Hotel mittlerweile in der sechsten Generation.

Das Haus besteht aus den drei miteinander verbundenen Bereichen Stammhaus, Landhaus und Schlössl. Durch die Türmchen am Gebäude und am Eingangstor wirkt es wie ein Schloß. Zum Resort gehören noch ein kleiner Hofladen, ein Heilkräuter-und Teegarten, eine Kapelle, ein großer Garten und genügend Parkplätze.

Bei der herzlichen Begrüßung haben wir erfahren, dass unsere Juniorsuite Hopfen bereits bezugsfertig ist. Perfekt, da kann die Erholung gleich losgehen. Wir entschieden uns den angebotenen Begrüßungsdrink gleich noch in der Lobby zu genießen und uns auf den Wochenendtrip einzustimmen.

Unser Zimmer 148 befand sich im neu gestalteten Landhaus. Kurze Wege zum Entspannen und Relaxen, da sich auch der Wellnessbereich im Landhaus befindet. Aber jetzt erst einmal zu unserer Juniorsuite, ganz oben im 3.Stock.

Ein modernes, mit Holz- und Teppichboden ausgestattetes, gut geschnittenes Zimmer mit ca. 40 m2. Im Landhausstil und mit dem Thema Hopfen als regionalen Mühlviertler-Touch. Ein Raumteiler mit Sitzgelegenheit und Drehmöglichkeit des Fernsehers bzw. Spiegels trennt das bequeme Doppelbett von der gemütlichen Relaxecke im Türmchen-Erker und dem offenen Badezimmer mit Dusche. Das WC ist separat. In der offen gestalteten Schranknische findet sich genügend Abstellmöglichkeit.

Der herrlichen Blick auf den Außenbereich mit Naturbadeteich lässt über den etwas kleineren Südbalkon mit zwei Stühlen und Tisch hinwegsehen.

Kostenloses WLAN, ein Safe und eine Minibar, die wunderbar in den Schreibtisch integriert wurde, gehören zur weiteren Ausstattung. Statt einer Hotelmappe, steht ein Suitetablet bereit, auf dem man alle Informationen rund ums Guglwald abrufen kann. Gefallen hat uns auch das angebotene Kissenmenü und die bereitgelegten Kuscheldecken in unserer Relaxecke.

Überrascht waren wir, dass wir keine Zimmerkarte, sondern einen Schlüssel erhalten haben. Aus Gewohnheit haben wir dann auch gleich übersehen beim Verlassen der Suite die Tür abzusperren. Aber das ist uns nur 1x passiert. Als unpraktisch empfinde ich persönlich die Kleiderbügel, die man immer so einhaken muss und den Haarfön, bei dem man den Schalter immer gedrückt halten muss.

Das schöne Wetter lockte uns dann auch gleich raus auf die Liegewiese mit der herrlichen Holzterrasse direkt am Naturbadeteich. Also schnappten wir uns die vorbereitete Filz-Badetasche mit den Handtüchern und Badeschlappen und erkundeten den Relaxbereich.

Das Guglwald Vitarium, die Wohlfühl- und Entspannungswelt bietet viele Möglichkeiten für Erholungssuchende, Für Massagen – herrliche Streicheleinheiten für die Haut, Paarbehandlungen, Physiotherapie und verschiedenste Anwendungen steht ein ganzes Kosmetik- und Wellnessteam parat. Am Besten gleich bei der Buchung einen Termin für Mo-Sa reservieren, die Wellnessrezeption ist am Sonntag nicht besetzt.

Neben dem Außenbecken mit separatem Außenwhirlpool und dem Infrarotbus, dem Dampfbad, gibt es noch die Rosensauna und die Kaisersauna mit automatischem Aufguss alle 15 – 25 Minuten. Für Spezialaufgüsse, wie Lavendel-Salz-Aufguss, Honig Aufguss oder die Erdbeer-Verwöhnung liegt eine Liste zum Eintragen aus.

Sehr modern und stylisch sind die gemütlichen Ruheinseln auf unterschiedlichen Ebenen, bei denen man auch mal für mehr Privatsphäre den Vorhang zuziehen kann. Alles mit viel Holz und liebevoller Deko – ein Augenschmaus.

Es gibt auch noch einen älteren Wellnessbereich in der Badewelt mit Ruheräumen und Innenpool, den man auch bereits vor dem Frühstück und bis 22:00 Uhr nutzen kann.

Überraschend, weil kostenpflichtig, sind der Vanille-Kokos-Whirlpool und das Solebergwerk. Bei dem Warmluftbad mit 35 Grad wird in vier separaten Stolen ein mit 5% Sole angereichertes Wasser durch feine Düsen zerstäubt (25 min 8 Euro).

Eine Vitalecke mit Obstkorb, Teebar, Grander Wasser und Säften schließt sich an. Hier würde auch eine Schüssel mit Nüssen und Trockenfrüchten gut dazu passen.

Im Außenbereich kann man im separaten Atrium täglich ab 11:00 Uhr Schwitzmühle, Dampfbad, Teufels Küche, Kräuterbad’l, Ruheraum mit Paarliegen, Sonnenbalkon, Wilderersauna und den Eisbrunnen genießen. Alles sehr sauber und modern.

Falls man zwischen dem Relaxen doch mal Hunger bekommt, es gibt täglich ab 14:30 Uhr ein Wellness-Büffet mit Salaten, Suppe, Kuchen und Mehlspeisen, dazu Tee und Kaffee. Besonders die leckeren Strudelvariationen mit Vanillesauce hatten es uns angetan.

Nachdem wir unsere Fototour beendet haben, bereiteten wir uns aufs Abendessen vor. Ab 18:00 Uhr gibt es ein 6-Gänge Wahl-Menü. Es gibt verschiedene Bereiche und Stübchen. Sehr gut gefallen hat uns  die rustikale Kaminstube und der helle Wintergarten. Beim Abendessen hat man für die Dauer des Aufenthalts einen festen Tisch, ansonsten ist freie Tischwahl.

Das Abendessen ist sehr abwechslungsreich, fotogen, aber vor allem sehr lecker und bei 6 Gängen wirklich reichlich.  Es wird sehr viel Wert auf Regionalität und Bioqualität gelegt.
Was wir allerdings noch nie hatten, dass es vor der Hauptspeise noch ein Sorbet gibt. Das hat nicht nur uns, sondern auch die anderen Gäste etwas verwundert. Soll zur Geschmacksneutralisierung sein.


Wer danach noch Lust auf Cocktails hat, kann in der chilligen Lounge den Abend ausklingen lassen. Oder einen Abendspaziergang machen – dazu steht am Eingang ein Hinweisschild und Taschenlampen hängen dort zum Ausleihen bereit – eine witzige Idee.

Wir haben in den Betten wunderbar geschlafen und uns am Morgen auf den ersten Kaffee gefreut. Also ab zum Frühstück. Das Vollwert-Frühstück lässt fast keine Wünsche offen. OK, Ingwer gab es nicht. Auch hier wird ganz viel Wert auf Bio-Produkte und Regionalität gelegt – auch glutenfreie Speisen finden sich im reichhaltigen Angebot.

Eierspeisen werden frisch und lecker zubereitet. Kaffee kann man sich entweder servieren lassen, oder sich an der Kaffeemaschine selber holen. Was ich persönlich schade finde, bei der Kaffeemaschine wird der Cappuccino nicht mit Frisch-Milch, sondern mit Milch aus Milchpulver gemischt. Das Frühstück kann man, genau so wie das Abendessen, auch auf der Terrasse zu sich nehmen.

Gleich hinterm Heilkräuter- und Teegarten befindet sich die Grenze zu Tschechien. Auch der Moldaustausee, das größte Binnengewässer in Böhmen, ist nur knapp 10 Auto-Minuten vom Guglwald entfernt – Personalausweis nicht vergessen. Die hügelige Strecke kann man ohne Probleme mit dem Bike oder E-Bike, die es auch im Hotel gegen Gebühr zum Ausleihen gibt, bewerkstelligen. Nach Krumau ist es ca. 1 Stunde mit dem Auto.

Wir haben uns für den Besuch des Baumwipfelpfades in Lipno entschieden, ca. 15 km vom Hotel entfernt. Auf dem 40 Meter hohen Aussichtsturm hat man einen herrlichen Blick auf den Böhmerwald und den See. Los geht’s vom großen, kostenlosen ZentralParkplatz in Lino Nad Vltavou ganz gemütlich mit einer Fahrt mit der Sesselbahn hinein in die Waldwelt mit vielen Erlebnissen für die ganze Familie. Für zusätzlichen Nervenkitzel auf dem Baumwipfelpad sorgen die Abenteuerstationen und die Rutsche, die sich im Inneren des Turms befindet. Rund um den Berg ist noch mehr Action angesagt: Abenteuerland, Bike-Park, Abfahrt mit  speziellen Rollern, Klettergarten, … Auf der Rückfahrt haben wir uns noch im herrlichen Moldaustausee erfrischt.

Viel Spaß beim „loslassen“
euer mOsi

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