Der Name ist hier Programm – Das “Filetstück Pigalle“ in Neukölln, nur bestes Fleisch für den Kiez.

Hallo aus Berlin,

das vor gut einem Jahr neu eröffnete dritte Restaurant „Filetstück Pigalle“ in Neukölln befindet sich in der Sanderstraße 17, 12047 Berlin. Diese neuste Filiale des Filetstücks von Geschäftsführer Matthias Martens liegt mitten im Neuköllner Kiez zwischen Spätkauf und Coiffeur. Das “Filetstück Pigalle“ wurde gehoben modern gestaltet und lebt in Koexistenz mit den anderen Kiezläden und genau das ist das Besondere an dem Flair des gehobenen Steakrestaurants.

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Die Filiale liegt in der Nähe des Maybachufers, wo jede Woche ein herrlicher Markt stattfindet. An derselben Stelle des Filetstück Pigalle gab es früher einen Tanzklub und später ein Nachtklub mit Bordell. Heute wird die Fleischeslust auf dem Teller serviert und geht durch den Magen. Hier im „Filetstück Pigalle“ wird ausschließlich bestes Fleisch verwendet, gut marmoriert, mindestens 4 Wochen trockengereift.

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Ich besuchte die Filiale und traf mich mit dem sympathischen Geschäftsführer Matthias Martens. Martens ist kein Unbekannter, er war fünf Jahre lang Restaurantleiter im Sternerestaurant “Vau“ von Fernsehkoch „Kolja Kleeberg“. Der bei der Marriott Gruppe ausgebildete Hotelfachmann fuhr als Steward mit dem Traumschiff “MS Deutschland“ zur See, bis es ihn in seine Wahlheimat Berlin verschlug. Nach seinen Stationen im Wein- und Cigarrenhandel kam Dry Aged Beef in Form der Filetstück-Restaurants für ihn genau richtig.

Matthias Martens erklärt mir, dass er genau darauf achtet, dass seine Fleischlieferanten eine gleichbleibende konstant gute Qualität liefern. Ist dieses nicht der Fall, wird der Lieferant umgehend gewechselt. Nur durch solch intensives Agieren des Management, kann dem Kunden eine stets gleichbleibende exzellente Qualität des Fleisches garantiert werden.

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Dann konnte ich mich von der Qualität des Fleisches hier im Pigalle selbst überzeugen. Es gab Tatar vom John Stone Filet, serviert in einem geteilten Rinderknochen und das Carpaccio vom Freesischen Entrecote mit Mandeln und Wildkräutern. Vorher gab es noch hausgemachtes Nussbrot mit Olivenöl und Flor de Sal.

Geschmacklich waren beide Vorspeisen ein Highlight, das Tatar als auch das Carpaccio sehr aromatisch im Geschmack und von einer zarten Konsistenz, man merkte, hier im Pigalle sind echte “Fleischfachleute“ am Werk.

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Als Hauptgang gab es Kostproben des trocken gereiften Entrecote vom Freesisches Rind mit Kartoffel-Endivien-Stampf und Babyleaf-Spinat mit einer frischen Ingwer-Limettensauce. Außerdem gab es dreierlei vom selbst gereiften FILETSTÜCK Rind (Filet, Entrecote, Roastbeef) mit gebratenem Spargel, ein Pigalle Speziale.

Die Fleischqualität und Zubereitung war von hoher Güte und sogar der Fettrand am Entrecote zerfloss im Mund wie Butter, beste Qualität. Was mir an diesem Tag aber besonders mundete, war das Roastbeef und Entrecote. Soweit ich zurückdenken kann, war es das beste Stück Rostbeef, was ich bisher gegessen habe. Intensive Röstaromen, bester Beefgeschmack und äußerst zart im Biss, für mich ein wirkliches Highlight an diesem Tag. Das Filet war sowieso gut, aber damit sollte man in einem Steakrestaurant auch nicht viel falsch machen können.

Die Beilagen wie der Kartoffel-Endivien-Stampf war gut und der Spinat mit der frischen Ingwer-Limetten-Sauce gab Säure als auch leichte Schärfe hinzu und damit die gewisse Frische zum Essen.

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Wie mir Mathias Martens berichtet, werden im “Filetstück Pigalle“ auch regelmäßig Dry-Aged-Beef Kochkurse veranstaltet, wobei sich alles um den halben Rinderrücken aus dem hauseigenen Reifeschrank dreht. Hier dürfen die Teilnehmer dann auch beim Zerlegen mit anpacken und mit Knochensäge und Ausbeinmesser zu Werke gehen. Hinterher werden die restlichen Arbeiten vom Küchenchef erledigt und der Teilnehmer kann sich beim Fleischmenü mit Weinbegleitung entspannen. Für den nächsten Kochkurs kann man sich per Internet vorher anmelden.

Hier noch einige Fragen an den Geschäftsführer Matthias Martens:

Wie lange reift den Euer Fleisch hier im „Filetstück“ ?

Matthias Martens: Meist 2 Wochen schon beim Lieferanten und dann noch mal 4-5 Wochen bei uns im hauseigenen Trockenreifeschrank bei konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Habt Ihr ein Mittagsangebot für Eure Gäste ?

Matthias Martens: Es gibt immer eine Tagesempfehlung des Küchenchefs mit Beilagen, Salat und einem Softgetränk und Kaffee. Das ist alles für 17,50 € zu haben. Abends gibt es ein Glas Wein dazu.

Neukölln wird immer attraktiver, seit Ihr auch einer der Gastropioniere und damit Teil einer neuen Lebenskultur hier im Bezirk ?

Matthias Martens: Ich denke schon, das Neukölln im Aufbruch ist und wir hier gut mit den anderen Läden koexistieren, das funktioniert bisher sehr gut. Das gehobene Steakrestaurant und nebenan z.B. der Spätkauf. Man akzeptiert sich und nach Feierabend holt sich das Team vom Filetstück auch mal nebenan sein Bier.

Wie sind Deine zukünftigen Pläne ?

Matthias Martens: Erst einmal das Pigalle stabilisieren, das Filetstück im Prenzlberg läuft gut, aber meiner Meinung nach verträgt Berlin drei “Filetstücke“. Nach der Schließung der Filiale in der Uhlandstraße, kann es sein, dass wir wieder ein drittes Steakrestaurant in Berlin eröffnen.

In jeder Filiale des “Filetstück“ gibt es auch die Möglichkeit sich sein Filetstück für Zuhause zu kaufen. An der Fleischtheke gibt es dann Rind aus Mecklenburg Vorpommern, Irland (John Stone), Norddeutschland (Freesisch) und Filet aus NRW exklusive für das “Filetstück“. Die Vorreservierung kann auch über das Internet erfolgen.

Fazit: Die derzeit beiden Steakrestaurants “Filetstück – Das Urgestein“ im Prenzlberg und das “Filetstück Pigalle“ in Neukölln sind keine 08/15 Steakhäuser, sondern gelebte Dry-Aged-Beef-Kultur. Hier fühlt man sich gut aufgehoben und bekommt ein gutes Stück trockengereiftes Rindfleisch von ausgewählten Lieferanten, die unter ständiger Beobachtung durch den Geschäftsführer Matthias Martens stehen. Nur so kann die gleichbleibend gute Qualität des Fleisches gewährt werden. Meine Empfehlung: Leistet Euch mal lieber selten ein Stück Fleisch, dann aber ein Gutes, so wie im Filetstück, weil die können es.

Route:

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Ich bedanke mich bei dem sympathischen Geschäftsführer Matthias Martens für das freundliche Gespräch und die nette Führung durch sein Restaurant. Weiterhin wünsche ich ihm und sein Team viel Erfolg mit dem Restaurants “Filetstück“.

Bis bald Euer

Joe

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http://www.filetstueck-berlin.de/cms/pigalle/

http://www.filetstueck-berlin.de/cms/urgestein/

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