Island Hopping auf Hawaii – Teil 2 – Kauai

Aloha,

passend zur ITB in Berlin machen wir uns heute im zweiten Teil der Island-Hopping-Tour auf zur Insel Kauai.

Die Insel Kauai wird auch die Garteninsel genannt und besticht durch ihre üppige Vegetation. Diese Insel ist mit ca. sechs Millionen Jahren wohl die älteste Insel des Archipels. Hier hatten die Naturgewalten die meiste Zeit, um diese Insel landschaftlich einzigartig zu gestalten. Wir finden hier Regenwälder, wilde Wasserfälle, einen Canyon, atemberaubende Steilküsten und einsame Sandstrände. Die Hawaiiblume, den Hibiskus, in seinen vielfältigsten Formen. Die Insel ist ein Muss bei jedem Hawaiitrip.

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Wir starten unsere Reise mit einem zeitlich sehr frühen Trip zum Waimea Canyon, der auch der “Grand Canyon des Pazifik“ genannt wird. Hier sollte man um vier Uhr morgens aufstehen, um rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang mit dem Wagen am Lookout (Aussichtspunkt) zu sein, da einem hier Dunst bzw. Nebel die Sicht in den Canyon zu späteren Zeiten verwehrt. Man sollte hier genug Zeit für die Fahrt einplanen, je nachdem wo man sein Quartier aufgeschlagen hat.

Nach grandiosen Aussichtspunkten am Canyon, fährt man weiter zum “Kokee State Park“ der sich unmittelbar an den “Waimea Canyon State Park“ anschließt. Hier haben wir einen fantastischen Blick auf das „Kalalau Valley“ in dem Filme wie „Jurassic Parc“ und Serien wie “Lost“ gedreht wurden, um nur einige zu nennen. Hier finden wir ein Paradies für jeden Abenteuerwanderer mit dem bekannten “Kalalau-Trail“. Spektakuläre Eindrücke der “Napali-Coast“ mit seiner gigantischen Steilküste.

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Kaum zu glauben, aber hier im Kokee State Park liegt auch der regenreichste Ort der Welt, an dem es 335 Tage regnet. “The wettest point on Earth“, ist an einem Schild zu lesen. Der Mount Waialeale wird auch der nasse Berg genannt und an seinen steilen Hängen sammeln sich die feuchten Luftmassen, die der Nordost-Passat zu den Inseln lenkt. Es fallen im Durchschnitt 11.684 mm Niederschlag im Jahr. Würde mich aber nicht wundern, wenn die Klimaveränderung diesen Punkt nicht auch schon verändert hat.

Weiter geht es zum “Spouting Horn Beach Park“. Hier kann man an guten Tagen ein Schauspiel erleben, bei dem die Brandung durch einen natürlichen Lavaschlot schießt und so eine Fontäne von bis zu 20 Metern Höhe erzeugt.

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Oft kommen auf Kauai Seehunde an den Strand, um sich auszuruhen. Diese sollte man dann auch nicht stören. Ranger sperren meist das Areal am Strand mit Bändern ab, um den drolligen Gesellen ihre Ruhe vor den Touristen und Badegästen zu garantieren.

Ein anderes Ausflugsziel auf der Insel ist das “Kilauea Lighthouse“. Der 1913 erbaute Leuchtturm ist heute nicht mehr in Betrieb, aber die Klippen dort bieten einen herrlichen Ausblick auf die dortige Küste von Kauai und der vorgelagerten Insel “Moku ‚Ae’ae“. Außerdem befindet sich hier ein Vogelschutzgebiet. In den Wintermonaten kann man hier Wale beobachten.

Auf Kauai gibt es auch den größten Fluss auf Hawaii, den “Wailua River“. Er ist auch der Einzige, der für die Schifffahrt geeignet ist. Etwas abseits von Wailua befinden sich die “Opeaekaa Falls“. Ein Wasserfall, der trotz seiner nur 12 Meter Höhe beeindruckend ist. Auch schön anzusehen sind die Wailua Falls. Gönnt man sich einen Hubschrauberrundflug über die Na-Pali-Coast incl. Waimea-Canyon, wird man zahlreiche weitere Wasserfälle entdecken.

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Weiterhin sehr sehenswert sind die beinahe 1000 Jahre alten „Alekoko Menehune Fischteiche“ bei Lihue. Ein Beispiel für uralte hawaiianische Aquakultur. Von der Straße aus hat man einen wunderbaren Blick über die Landschaft. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Ein weiteres Highlight ist “Tunnels Beach“ ein Muss für Schnorchler und Taucher. Der Strand liegt gleich eben der “Na Pali Coast“ und hat den spektakulären Blick auf die Steilküste beim Schnorcheln im Riff. “Tunnels Beach“ ist ein Riff so groß, dass man es sogar noch aus dem Weltraum erkennen kann. Hier bekommt man Schildkröten, Mantarochen und tropische Fische zu sehen, aber Vorsicht, es gab auch einige Haiattacken in den letzten Jahren am Riff.

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Fazit: Diese Insel hat viele Facetten und ist reich an wunderschöner Natur. Die Möglichkeiten um Sport zu treiben, sind hier vielfältig vorhanden. Abenteuerliche Wanderungen werden gleich mehrfach angeboten.

Aloha, euer

Joe

Demnächst folgt Hawaii – Teil 3 – Maui

Route:

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Aus welcher Baumart besteht der bekannte Treetunnel am nördlichen ende des Highway 520 auf Kauai ?
Hawaiianische Eiche
Falsch
Mahagoni
Richtig – Die Straße wird von Mahagonibäumen flankiert. Diese sind so üppig und grün, dass sie einen Tunnel über dem Autofahrer bilden.
Ahorn
Falsch

https://hawaiistateparks.org/parks/kauai/waimea-canyon-state-park/

https://hawaiistateparks.org/parks/kauai/kokeʻe-state-park/

http://www.kokee.org

https://hawaiistateparks.org/parks/kauai/wailua-river-state-park/

http://www.kilaueapoint.org/lighthouse/

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