Energie-Booster: Birkenwasser statt Kokoswasser

Hallo aus Berlin,

im hohen Norden wird es seit Jahrhunderten als Wundermittel verwendet. Eine reinigende und vitalisierende Wirkung soll es haben. Fitmacher und Gesundheitstrank. Darf ich vorstellen, der neue Durststiller: Birkenwasser.

Das alte Wässerchen…

Der sogenannte Baumsaft wird in einigen Teilen Europas im Frühjahr gezapft. Nachdem Eis und Kälte sich verabschieden, steigt der Saft aus der Wurzel der Birke in ihre Baumkronen auf. Mit einem kleinen Röhrchen, dass in die Rinde ca. 1-2cm gebohrt wird, wird das süße Wasser unter Hochdruck angezapft. So kannten nicht nur die Finnen, sondern auch die alten Römer den wunderbaren Energie-Booster gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Genau dieser erlebt jetzt ein Revival.

Ist es gesund?

Birkensaft sieht aus wie Wasser, ist aber süß. Aber was steckt alles in ihm drin und vor allem wie schmeckt es? Grundsätzlich kann man sagen, dass Birkensaft süßlich, baumisch schmeckt. Etwas mineralisch und frisch. Also nicht nur der ideale Durstlöscher, sondern auch reich an wertvollen und gesunden Inhaltsstoffen. Aminosäuren, Vitamin C, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium und Zink zählen zu einer Bandbreite an Mineralstoffen, die das Wasser innehat. Die süssliche Note kommt vom Xylitol – eine Art von Zucker, die unser Zahnfleisch nicht angreift und zudem den Blutzuckerspiegel in Gleichgewicht hält.

Was kann das Power-Getränk?

Energie, Energie und nochmals Energie. Birkensaft hilft gegen Müdigkeit. Außerdem ist es ein Mittelchen gegen Hautunreinheiten und Haarprobleme, Blasen-, Nieren- und Gallenleiden. Auch als Detox-Kur kann es angesehen werden, denn es schwemmt Giftstoffe aus dem Körper.

Wo kann ich es kaufen?

Wenn nicht gerade die Wälder Polens, Russlands oder Skandinaviens um die Ecke liegen oder man seinen eigenen Birkenbaum sein eigen nennen kann, so bekommt man das süße Bauwasser in zahlreichen Biomärkten, Naturkostläden und Reformhäusern – günstiger in russischen Läden.

Eines ist sicher: Wir genießen ab jetzt wieder Natur. Birkenwasser ist jetzt unser neuer Begleiter!

Lust selbst zu zapfen? So geht´s!

 

Seid sportlich bis bald eure Michaela

8 Kommentare

  1. Danke für den Tipp! Ich trinke Gerstengrassaft, das ist so wie jeden Morgen eine Wiese zum Frühstück zu trinken. Warum nicht auch Bäume???
    Das probiere ich aus!
    (Hoffentlich nehme ich nicht irgendwann Chlorophyllgrün an, könnte meine Familie shreken…)😉

    Gefällt 3 Personen

    1. … ich verwende schon seit Jahren den Birkenzucker – er ist zwar sehr teuer aber er richtet nicht soviel Schaden im Organismus und den Blut-Gefäßen an – mein Mann war Diabetiker – daher verwendete ihn sogar für die Konfitürenherstellung und reichere auch andere Säfte mit diesem Zucker an – kaufe ihn vorwiegend in Polen ein – dort ist er um ein Drittel billiger zu haben – man achte auf Fälschungen im Internet –
      lieb grüß die zuzaly aus Hildesheim 😉

      Gefällt 2 Personen

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