Longboard-Feeling: Surfen auf dem Asphalt

Hallo,

mein Name ist Timo Groener und dies ist leider mein letzer Beitrag auf dem Blog, da sich mein 3-wöchiges Praktikum dem Ende zuneigt und es bald wieder zur Schule geht. Dennoch wollte ich noch einen Beitrag verfassen und habe mich für das Longboard fahren entschieden, da ich es sehr interessant finde. Ich habe auch Youtube Videos zu den einzelnen Themen hinzugefügt, damit ihr euch leichter etwas darunter vorstellen könnt.

longboard-1058428_640Longboard fahren ist eine Alternative zum Skateboard fahren, das Brett ist länger(ca 90cm – 150cm) und breiter(ca. 20cm) als das gewöhnliche Board und hat auch einen größeren Achsenabstand. Die Rollen sind auch anders als man sie vom Skateboard her kennt, sie sind breiter und weicher um die Stöße besser abfedern zu können. Dadurch hat man auf dem Longboard einen besseren und sichereren Halt als auf dem Skateboard, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und unebenen Untergründen.

Während beim Skateboard fahren das Tricksen im Vordergrund steht, steht beim Longboard fahren das Fahrvergnügen im Vordergrund. Es gibt viele verschiedene Varianten des Longboard fahren, die sich alle mit einem anderen Fahrstil beschäftigen.

Die Fahrstile:

Downhill: Downhill ist wohl die rasanteste Variante. Beim Downhill fährt man meist Straßen hinunter die von Bergen in ein Tal führen um Geschwindigkeiten von bis zu 100km/h zu erreichen.

Sliden: Sliden ist eine Technik die man beim Downhill fahren benutzt, um die Geschwindigkeit zu verringern – um somit relativ sicher in den Kurven zu sein. Oft wird dafür auch die Hand auf den Boden gelegt um das Board zu entlasten, dafür braucht man aber spezielle Handschuhe.

Cruisen: Als Cruisen bezeichnet man das gemütliche durch die Gegend fahren. Es ist nicht sonderlich anstrengend oder schwierig, macht aber trotzdem eine Menge Spaß!

Dancing: Dancing ist das Tanzen auf dem fahrenden Board. Mit drehenden und laufenden Bewegungen bewegt man sich auf dem Board mit möglichst „fließenden“ Bewegungen.

Long distance pumping(LDS): Beim LDS ist das Ziel besonders viel Strecke mit dem Board zu überbrücken ohne den Fuß auf den Boden zustellen und Anschwung zu holen, dies kommt durch dynamische Körperbewegungen zu Stande. Man fährt mit einer Slalom Bewegung und kann so auch leichte Steigungen bewältigen.

Freestyle: Freestyle ist die Fahrtechnik die am nächsten zum Skateboard fahren ist. Man vereint mehrere Fahrtechniken und führt, wie beim Skateboard fahren, Tricks aus.

Fazit: Der Spaßfaktor ist bei allen Fahrtechniken wirklich hoch, dafür ist das Verletzungsrisiko (Schürfwunden etc. ),  wenn man in die rasantere Richtung des Longboard fahren geht, auch relativ hoch. Longboards kosten nicht wenig, man sollte schon mit ca. 90€ aufwärts rechnen(außer Boards vom Discounter oder Spielwarenladen). Das hört sich erstmal viel an aber der Spaß und der Erfolg beim fahren macht es auf jeden Fall  wett. Longboards halten viel aus, also finde ich die Preise relativ gerecht.

Viel Spaß und Liebe Grüße,

Timo

4 Kommentare

  1. Hat dies auf peter bachsteins schöne ecke rebloggt und kommentierte:
    Ich hab unter dem Titel „Longboard Feeling“ auf iSpodBerlin“ einen Artikel gefunden, der mich zurückversetzt in die Siebzigerjahre. Seinerzeit gabs für das Fahren mit dem Skateboard auch den Begriff „City Surfin'“. Was der Autor in diesem Artikel beschreib, kenne ich teilweise aus jener Zeit. Zwischenzeitlich hatte das Fahren mit dem Skateboard eher in Richtung Akrobatik entwickelt und nun kommt mit dem Longboard das Asphalt Surfing wieder in den Alltag.

    Gefällt 1 Person

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