Authentische indische Küche im Chutnify in Berlin/Prenzlauer Berg

Hallo aus Berlin,

wenn ihr mal wieder indisch essen gehen wollt, dann macht das dort, wo es auch authentisch ist, nämlich hier im Chutnify. Hier gibt es Streetfood der südindischen Küche, wie man diese nur ganz selten bekommt. Die Inhaberin Aparna Aurora und ihr Geschäftspartner Kailas Ahders betreiben in Berlin zwei Streetfood-Restaurants. Das Restaurant im Prenzlberg liegt in der Sredzkistraße 43, 10435 Berlin. Das zweite Restaurant wurde in Neukölln in der Pflügerstraße 25, 12047 Berlin eröffnet. Das weitere Restaurant wurde notwendig, als die Nachfrage nach den Spezialitäten des Chutnify stieg, auf Grund der regelmäßige Teilnahme an den Streetfoodevents in der „Markthalle Neun“. Die Besucher der Markthalle  waren so begeistert von dem authentischen Streetfood des Chutnify, dass man sich entschied, auch hier in der Nähe, ein weiteres Restaurant zu eröffnen.

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Das Chutnify ist aber nicht nur in der Markthalle Neun derzeit beim “Breakfast Market“ vertreten, sondern man findet sie auch auf Veranstaltungen, wie dem “Bite Club“ oder auf der “ABC Art Week“ in Berlin.

Südindisches Streetfood ist die Spezialität des Chutnify und besonders die Dosas in den unterschiedlichsten Variationen. Dosas sind eine Art gefüllter Crepe, nur das der Teig hierfür, einen speziellen Fermentationsprozess durchläuft und so seinen besonderen Charakter im Geschmack bekommt. Der Teig selber besteht aus den Zutaten Reis, Linsenbohnen (Urbohnen) und ein wenig Bockshornkleesamen. Um die Fermentierung zu erreichen, benötigt der Teig je nach Temperatur, so um die 1-2 Tage, wie mir Kailas Ahders erklärt.

Die Inhaberin Aparna Aurora hat es vor Jahren, nach Stationen in den USA und Mexico, nach Berlin gezogen, um ein authentisches Restaurant zu eröffnen. Es war schon immer ihr Wunsch, die wirklich echte südindische Küche den Berlinern anzubieten. Das ist ihr gelungen und sie erfreut sich jeden Abend, an zufriedenen Gästen. 

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Die bunten Stühle im Chutnify fallen sofort ins Auge, ansonsten ist die Einrichtung eher schlicht gehalten und in den Regalen befinden sich jede Menge Gewürze und Beigaben der indischen Küche, die mich in manchen Ecken, an einen Kolonialwarenladen erinnern. Im Sommer gibt es im Außenbereich, an den bunten Tischen, zusätzliche Sitzmöglichkeiten, um das Streetfood auch auf der Straße genießen zu können. 

Die authentische Küche im Chutnify wollte ich testen und Aparna und Kailas brachten mir typische Vorspeisen. Es gab ein “Bombay Bhel“ , das ist ein sogenannter Strandsnack und ist sehr beliebt in den heißen Sommermonaten in Indien. Er besteht aus Puffreis, Linsen, Granatapfelkernen, Zwiebeln, Erdnüssen und leckerem Chutney. Es hat mir sehr gut geschmeckt, auch durch den frischem Koriander, der das Gericht abrundete. Dann gab es eine weitere Vorspeise, das “Samosa Chaat“ aus der Karte. Hierbei handelt es sich um eine mit Kartoffeln gefüllte Teigtasche, die geöffnet wird und mit Kichererbsen, roten Zwiebeln, Koriander und Granatapfelkernen bestreut wird. Dazu kommt noch leckeres Chutney und frischer Joghurt. Auch hier muss ich sagen, eine frische und schmackhafte Vorspeise, die ich auch in heißen Sommermonaten empfehlen kann.

Nun kam als Hauptspeise das Original, ein “Masala Dosa“. Das ist der gefüllte Pfannkuchen mit Kartoffeln und für mich auf der anderen Seite, zum Probieren, noch mit Kürbis, als sogenannte Winter Edition. Dazu gab es drei verschiedene Chutneys, Sambar und marinierte Gurke. Es war eine sehr interessantes Geschmackserlebnis auch vom Teig her, der sehr würzig ist und von seiner Konsistenz einzigartig. Klasse Produkt ! Die Gesamtkomposition mit dem Chutneys, dem Sambar (südindische Sauce auf Basis von Linsen und Tamarinde) dazu und der frischen Gurke, hat mir sehr gut gefallen und mich überzeugt. Das Dosa-Gericht war übrigens mit frischen Curryblättern garniert, die ich das erste Mal probieren konnte.

Dann gab es noch das Masahari Thali, eine gemischte Platte mit Mutton Gosht Curry (Lamm), Murgh Handi Curry / Hühnchen), Linsen, Kichererbsen, Basmatisreis, Papadam, drei weitere Chutneys, Chappati und einem Milchreis-Dessert. Wieder eine vorzügliche Auswahl an Speisen der würzigen indischen Küche.

Der Name Chutnify ist hier Programm und wurde von den unterschiedlichen Chutneys abgeleitet, die hier angeboten werden, wie mir Aparna erklärt.

Danach gab es noch ein außergewöhnliches Dessert. Ein Quince Mince Samosa mit Quittenfüllung und Safran-Eiscreme. Beides auf dem Dessertteller war gut im Geschmack, besonders gefiel mir die Frische der Safran-Eiscreme mit Pistazien. Hervorragend in den heißen Sommermonaten mit etwas Rosensirup.

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Fazit: Wer mal richtig authentisch Indisch essen gehen möchte, also keine verdeutschte indische Küche, der geht ins Chutnify. Hier hat man eine tolle Auswahl an Gerichten, die man sonst nur selten oder gar nicht in Berlin findet. Auch Veganer finden hier das passende Gericht. Also Leute, auf ins Chutnify, zum Erkunden der südindischen Geschmackserlebniswelt. 

Bis demnächst Euer Joe

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Ich bedanke mich nochmals für die freundliche und lehrreiche Zeit im Chutnify bei Aparna Aurora und Kailas Ahders, ihr wart großartig und sympathisch.

http://www.chutnify.com

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