Fleisch: ja oder nein?

Hallo aus Berlin,

heutzutage kommen wir an dieser Frage nicht mehr vorbei? Ist die Zukunft rein pflanzlich? Müssen wir umdenken?

Der Vegetarierbund spricht von rund 7,8 Millionen Vegetariern (rund 10 % der Bevölkerung) und 900.000 Veganern (1,1 %) in Deutschland aus. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) und das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov bestätigen diese Entwicklung.

Dass eine pflanzenbasierte Ernährung immer beliebter wird, beweist die steigende Anzahl der Veganer und Vegetarier in der Bevölkerung. Der wachsende Trend spiegelt sich auch in der Entwicklung wider. Quelle

Vegan, vegetarisch oder nicht, in erster Linie handelt es ich um eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich allein treffen muß?

Aber wie sieht es mit den Nährwerten aus?

Bei einer aktuellen britischen Langzeitstudie nahmen insgesamt 60.000 Menschen teil,   in der Lebenserwartung konnte man keinen Unterschied feststellen

20 000 Briten aßen regelmäßig Fleisch, genauso viele ernährten sich vegetarisch, 13.000 verzehrten zwar Fleisch, aber weniger als sonst (Flexitarier) und 8000 aßen größtenteils nur Fisch. Während des Zeitraumes starben 5000 Personen. Unabhängig vom Todesgrund starb in alles Gruppen lt. Analyse ungefähr die gleiche relative Anzahl an Menschen.

Quelle „American Journal of Clinical Nutrition“

Was spricht also für Fleisch und was dagegen?

Fleisch ist ein guter Eiweißlieferant und enthält wichtige Mineralstoffe. In Fleisch sind  aber auch Vitamine enthalten: Wie z.B. Vitamin B12, das bei der Bildung von roten Blutkörperchen mithilft.

Wenn Fleisch, dann bitte auf BIO setzen – durch korrekteTierhaltung wie z.B. die Weidehaltung von Kühen, können Flächen besser genutzt werden. Im Kontrast zur Massentierhaltung ist der Tierkot dabei kein Problem, sondern eine wertvolle Komponente und dient der Landschaftspflege.

Wer umgekehrt ganz auf tierische Produkte verzichtet, sollte seinen Ernährungsplan dementsprechend anpassen um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Kartoffeln, Reis, Getreide  und  Hülsenfrüchte sind ein wichtiger Lieferant von Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen.

Der optimale Weg liegt wohl in der Mitte. Denn wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, tut seiner Gesundheit einen großen Gefallen, wenn er den Verzehr reduziert und stattdessen mehr auf Obst und Gemüse setzt.

 

Seid sportlich – bis bald – eure Michaela

 

10 comments

    1. Ich bin auch gegen Massentierhaltung und Milchproduktion. Wenn dann sollte es Weidehaltung sein mit natürlicher Fütterung. Aber Vegan ist halt auch nicht gesund. Das Problem ist das man sich anfangs damit besser fühlt aber stückweise seine Mineralien und Vitaminhaushalt aufbraucht. Das kann 5-7 Jahre gut gehen.. aber dann? Entscheidend ist nicht wo was drin ist sondern ob es auch vom Körper aufgenommen wird. Wer noch der Sojamafia erlegen ist für den sieht es nicht so gut aus.
      Vegan heißt auch nicht gleich Gesund. Ich kann mich so oder so schlecht ernähren.

      Das ideale ist viel saisonales Obst Gemüse und als Ergänzung ab und zu ein Ei ein bisschen hochprozentigen Käse oder auch ein Stück gutes Fleisch (Lamm oder Rinderfilet) oder Fisch.

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  1. Bio heisst nicht automatisch Weidehaltung, leider. Bio ist, in vielen Punkten, eine ganz große Augenwischerei. Ich persönlich tendiere zu regional (und bei Obst und Gemüse möglichst saisonal), die Kombi regional und Bio macht das ganze auch gut kontrollierbar (für einen selbst). Es gibt zu dem Thema auch eine aktuelle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Dort gibt es auch eine tolle Auflistung, welche Nährstoffe wo enthalten sind. Die DGE spricht sich zwar eher für eine vegatarische/flexitarische Ernährung aus, meint jedoch, dass zumindest bei einem Erwachsenen (= ausgewachsener Mensch) auch eine vegane Ernährung kein Problem darstellt (sofern man auf die meisten Fertigprodukte aus dem Handel verzichtet, die taugen meistens nichts).

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  2. Der optimale Weg wäre, wenn die einen nicht fortwährend versuchen würden, den anderen zu beweisen, dass ihre Ernährungsweise die Bessere, Gesündere, Moralischere… ist und auf sie einwirken würden, es ihnen nachzutun.
    Vice versa übrigens.

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  3. als Wesen die denken können und den Anspruch haben sich weiter evolutiv zu entwickelt, dann müssen wir unbedingt umdenken.Ein Mensch kann nicht höheren streben solange er tagtäglich mordet……

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