WINGS FOR LIFE WORLD RUN in München – Grenzen setzen wir uns in unseren Köpfen – Es gibt sie aber nicht !!!

Hallo liebe Lauffreunde,

wie jedes Jahr plante ich auch für die Saison 2015/16 ein zweites großes Event nach dem Malta-Halbmarathon im Februar 2016.

Da mein Schwager sehr gerne einmal mit mir laufen wollte, entschieden wir uns somit für einen Lauf in Deutschland. Die Wahl fiel auf den “Wings for Life World Run”, eine Wohltätigkeitsveranstaltung am 08.05.2016 in 33 Ländern, mit Startschuss zur gleichen Zeit. Wir würden für diejenigen laufen, die es nicht können.

Mein Schwager und ich waren somit zwei Läufer der insgesamt 8.000 Teilnehmer in München.

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Um mich auf einen solchen Lauf vorzubereiten, habe ich Gespräche mit meinem Coach geführt, um das richtige “Mind-Set” von Anfang an zu haben. Wir entschieden, dass ich auf jeden Fall die Halbmarathonmarke überquere und jeder weitere Kilometer ein Bonus ist. Ziel war es also, eine Distanz zwischen 21,1 Km und 27 Km zu laufen.

Kurz vorher hatte ich mich noch einem Team angeschlossen. Das Gefühl ein Teil einer solchen Bewegung und so vielen Gleichgesinnten zu sein, ist einfach schon total klasse!

Und wie hätte ich zum Team “Lauf-Liebe” auch nein sagen können. Denn genau das tue ich:

Ich Liebe das Laufen!!

Ella, die Teamleaderin, habe ich am Eventtag getroffen. Eine faszinierende und sehr aktive Persönlichkeit. Ich denke, dass war definitiv nicht das letzte Mal, dass wir zusammen gelaufen sind.

 

Nun die Frage:
Wie bereitet man sich am Besten auf einen Lauf vor, wo die Enddistanz noch nicht entschieden ist?

Ich traf die Entscheidung mindestens einen Halbmarathon zu laufen. Somit musste ich mich auf drei Tage Carb Loading einstellen. Drei Tage intensive Aufnahme von Kohlenhydraten, um den Energiespeicher zu füllen und fit für eine solche Distanz zu sein. Für mich sind hier Reis, Süßkartoffeln und Haferflocken die beste Wahl. Den Energiespeicher werde ich auf den letzten 5 Km benötigen, um die Geschwindigkeit halten zu können.

 

Der große Tag war da – 08. Mai 2016 im Olympiapark München

Ich fühlte mich großartig: “Ready to Rock the Road”!

Ich fuhr also mit großem Optimismus zum Olympiapark und wusste, heute wird sich all das Training bezahlt machen.

Meinen letzten Boost bekam ich im Startbereich, da ich meine großen Idole “Die Hahnerzwillinge” live getroffen habe. Sehr inspirierende Läuferinnen in meinem Alter – Danke, Anna & Lisa!

Hahnerzwillinge

Dann am Start: die Sonne brannte und die Anspannung wuchs. Aber trotzdem fühlte ich mich super.

Ich stellte sicher noch genügend Wasser vor dem Lauf zu mir zu nehmen, vor allem da die Temperaturen bis ca. 23 Grad angestiegen waren und keine Wolke am Himmel zu sehen war.

Dann kam er, der Startschuss genau um 13:00 Uhr.

Die ersten 10 Kilometer liefen hervorragend und auch die weiteren 5 Kilometer. Am 16-Km-Zeichen musste ich eine Entscheidung treffen – Wie geht es nach der Halbmarathonmarke weiter?

Sollte ich auf eine langsamere Geschwindigkeit wechseln und das Catching Car abwarten oder sollte ich die Geschwindigkeit von 5:00 Min/Km halten und die 25 Km anstreben.

Ich entschied mich für Letzteres und verschob das Koffein-Gel auf den 20. Km, um einen weiteren Energieschub zu bekommen.

Ich jubelte innerlich, als ich eine neue persönliche Bestzeit bei 21.1 Km von 1:45 Std vermerkte (3 Minuten schneller als beim Halbmarathon im Februar). Das gab mir einen weiteren Motivationsschub soweit wie möglich zu kommen. Die Kilometer gingen an mir vorbei 22 Km, 23 Km, 24 Km und noch immer kein Catching Car. Langsam merkte ich, dass die Beine schwerer wurden, aber ans Aufgeben war nicht zu denken. Dann endlich, bei 26,5 Km hörte ich die Autos kommen. Zeit für einen letzten Sprint.

Das Catching Car überholte mich bei 27,7 Km !!!

Die Emotionen waren unbeschreiblich: Das Gefühl endlich Gehen zu können, das Gefühl soweit gekommen zu sein und das Gefühl über sich erneut hinausgewachsen zu sein war einfach überwältigend. In solchen Momenten kann ich mir die Freudentränen einfach nicht verkneifen.

bella-2013-2014-2015

 

Mit der Teilnahme an einem solchen großen und einfach nur wunderschönen Event, bin ich im Herzen noch ein bißchen mehr Läufer aus Leidenschaft geworden.

Ich weiß einfach, dass das noch nicht alles war und noch soviel möglich ist.

Die nächsten Events sind in Planung und ich kann es kaum erwarten neuen Herausforderungen zu begegnen.

“Everything is possible – Work for what you want”

Eure Bella

Online-Redakteurin

 

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3 Kommentare

    1. Vielen liebe Dank 🙂
      Ich werde den Lauf auch in meinen Jahreskalender mit aufnehmen 😉
      Die Erfahrung war einfach genial und man wächst wirklich über sich hinaus 😀
      Nächstes Jahr werden die 30Km geknackt 😉 Vielleicht sehen wir uns ja dann 😀

      Gefällt 1 Person

      1. 30km ist ambitioniert. Das ist ein 4:52er Schnitt. Ich hab auf der Marathon Distanz mal die 4:57er Pace halten können. insofern wären auf 30 auch die 4:52 drin. Da darf dann aber nicht so eine Hitze sein, wie dieses Jahr. 🙂

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