Rückenyoga sorgt für mehr Beweglichkeit in der Wirbelsäule

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch eine spezielle Yoga – Form zur Stärkung der Rückenmuskulatur vorstellen:

Rückenyoga ist eine Kombination von Übungen

Rückenyoga: Kurse mit genau dieser Bezeichnung sind ein relativ neues Phänomen. Die Übungen, derer es sich bedient, sind es aber nicht. „Es ist eine Kombination aus den besten Übungen für den Rücken aus verschiedenen Konzepten“, erklärt Gertrud Hirschi, die ein Buch darüber geschrieben hat. Zum einen stammen sie aus dem Yoga, zum anderen aus Rückengymnastik und -therapie, Feldenkrais und Qigong. Woraus sich der Kurs im Einzelfall bedient, kann variieren.

Neun Yogaübungen für einen gesunden Rücken

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Über einige Grundsätze ist man sich aber einig: Die Übungen sind sanft, ein Stauchen der Wirbelsäule wird vermieden. Daher fallen einige Yogaübungen wie die „Sphinx“ oder das „Kamel“ auch weg. In diesen Positionen seien die Bänder schlaff, die Wirbel sackten zusammen, sagt Hirschi. Das ist auch schlecht für Bandscheiben: „Dann ist der Vorfall begünstigt.“

Das Wichtigste ist laut Daniel, ganz genau auf den Körper zu hören: Sagt er Stopp, dann heißt das auch, sofort aufzuhören. „Es wird niemals in einen Schmerz hineingearbeitet“, sagt der Physiotherapeut Michael Preibsch. Rückenyoga solle immer dort ansetzen, wo eine Übung problemlos ausgeführt werden könne.

An Tiefenmuskulatur kommt Rückenyoga nicht heran

Der Orthopäde Christoph Eichhorn sieht im Dehnen das, was Yoga im Allgemeinen und Rückenyoga im Speziellen ausmacht. „Für mich sind Yogaübungen Dehnübungen“, sagt er. Prinzipiell stehe Patienten mit Rückenbeschwerden daher nichts entgegen, einen Rückenyoga-Kurs zu besuchen. „Dehnungsübungen sind erstmal nicht gefährlich, wenn sie keine Bein- und Armschmerzen nach sich ziehen.“

Außerdem liege die Ursache von Rückenschmerzen am häufigsten in verkürzten Muskeln mit Verhärtungen – dann hätten die Dehnübungen durchaus einen positiven Effekt. Ein Warnsignal, dass diese Bewegungen nicht gut tun, sind laut Eichhorn häufige Schmerzen nach dem Kurs. Bei einer anderen häufigen Ursache von Rückenschmerzen könne Rückenyoga allerdings nicht helfen, sagt Eichhorn: bei geschwächter tiefer Rückenstreckmuskulatur. Die könne man nur mit einem Spezialtraining an Geräten aufbauen.

Rückenyoga kann gegen Stress helfen

Für Daniel kann Rückenyoga aber sehr wohl zum Kraftaufbau beitragen. Neben der Rückbewegung zur neutralen Stellung der Wirbelsäule sei die Stärkung der Rumpfstabilität deshalb auch die wichtigste Aufgabe. Denn in der Lendengegend sei die Wirbelsäule stark auf die stützenden Muskeln angewiesen. Deshalb trainiert Daniel mit seinen Schülern gezielt die quere und schräge Bauchmuskulatur.

Und auch bei einer dritten Ursache von Rückenschmerzen kann Yoga helfen: Stress. „Stressbewältigung spielt eine große Rolle beim Rückenyoga, da viele Menschen Lebensdruck, dem sie ausgesetzt sind, somatisieren“, erklärt Preibsch. Das heißt: Psychische Belastungen äußern sich in Form Rückenschmerzen. Entspannungsübungen sind daher wichtiger Bestandteil der Kurse. Hirschi nennt das die yogische Gelassenheit, die Schüler lernen.

quelle:http://www.onmeda.de

Seid sportlich – bis bald – eure Michaela

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Ein Gedanke zu “Rückenyoga sorgt für mehr Beweglichkeit in der Wirbelsäule

  1. Kenne zwar die in den Bildern gezeigten Übungen speziell nicht, kann aber grundsätzlich positiv über Rückenyoga berichten. Ich mache es nun seit einem halben Jahr mit einer kurzen Unterbrechung wegen eines Bandscheibenvorfalles in der LWS und habe seither nicht nur weniger Probleme mit dem Rücken selbst, sondern auch als positiven Nebeneffekt sozusagen, mit dem Knie bei dem ich seit einem Kreuzbandanriss Probleme hatte. Also absolutes 👍 *thumbs up* für Rückenyoga.

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